„Wie soll es weitergehen?“ Mit dieser Frage kommen seit nunmehr 25 Jahren Ratsuchende zur Evangelischen Beratungsstelle Duisburg/Moers und suchen Unterstützung bei der schwierigen Entscheidung, die Schwangerschaft abzubrechen oder ein Kind zu bekommen. Die Haltung der Evangelischen Beratungsstelle, mit der sie Frauen in oft existenziellen Lebenskrisen begegnet, ist immer: „Mit der Frau, nicht gegen sie“. In ergebnisoffenen Gesprächen unterstützt ein Team in der Schwangerenberatung seit 25 Jahren Frauen darin, eine lebbare Entscheidung für sich treffen zu können.
Anlässlich des 25-jährigen Bestehens dieses wichtigen Angebotes möchte die Evangelischen Beratungsstelle Duisburg/Moers das Thema der Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatung in den Mittelpunkt rücken: durch die Ausstellung „On Motherhood“ vom 11. bis 25. Oktober in der Salvatorkirche Duisburg zu deren Besuch sie herzlich einlädt.
Das Jubiläum
Das Jubiläum wird am 11.Oktober 2026 um 10.00 Uhr mit einem Festgottesdienst in der Duisburger Salvatorkirche eröffnet. Das Beratungsteam wird seine Arbeit vorstellen und im Anschluss wird die Ausstellung der spanischen Künstlerin Dolors Planiol „On Motherhood“ durch die Künstlerin persönlich eröffnet. Die Veranstaltung endet um 13.00 Uhr.
„On Motherhood“
Zur Mutterschaft gibt es viele gesellschaftliche Normen und Bewertungen: Wie hat eine Mutter zu sein, zu handeln, was hat sie zu fühlen, wann ist sie eine ‚gute‘ Mutter oder eine ‚Rabenmutter‘? Bedeutet jede Schwangerschaft Glück oder darf sich eine Frau auch gegen eine Schwangerschaft entscheiden? Wir möchten die Ausstellung „On Motherhood“ nutzen, um auf Themen rund um Mutterschaft aufmerksam zu machen, die eher im Verborgenen liegen, die tabuisiert werden. Der Künstlerin Dolors Planiol ist es gelungen, ganz unterschiedliche Frauen zu ihrer Mutterschaft zu interviewen und über die Portraits der Frauen und deren ganz persönlichen Geschichten darauf aufmerksam zu machen, wie unterschiedlich und individuell Mutterschaft erlebt wird und auch wie unterschiedlich die Lebenssituationen sind, in denen Kinder erwartet (oder auch nicht erwartet) werden. Um die Frauen vor Ressentiments zu schützen, ist die Anordnung der Portraits der Frauen so gewählt, dass nicht deutlich wird, von welcher Frau welche Geschichte stammt.
Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 25. Oktober 2026 – zu den Öffnungszeiten dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.