Dass die evangelischen Gemeinden Ruhrort-Beeck, Meiderich und Obermeiderich sich ab Januar 2028 zu einer zusammenschließen ist lange bekannt. Jetzt im November berichten die drei Leitungsgremien auf noch getrennten Gemeindeversammlungen zum Stand der zahlreichen Pläne und Maßnahmen, die für den Zusammenschluss umgesetzt werden müssen, wie zum Beispiel eine Konzeption für die neue Gemeinde und natürlich auch ein neues Gottesdienst-Konzept. Bei den Versammlungen von der Namensfindung der Gesamtgemeinde erzählt: „Evangelische Hafengemeinde Duisburg“ wird sie heißen.
Am 15. November sind die Mitglieder der Gemeinde Meiderich herzlich zum 11-Uhr-Gottesdienst in der Kirche und zur anschließenden Versammlung gegen 12 Uhr im benachbarten Gemeindezentrum, Auf dem Damm 8, eingeladen. Die Mitglieder der Gemeinde Ruhrort-Beeck und die der Gemeinde Obermeiderich sind am 22. November um 11 Uhr zu den Gottesdiensten in der Kirche Beeck, Friedrich-Ebert-Straße 370, bzw. Kirche Obermeiderich, Emilstr. 27, und zu den anschließenden Versammlungen (gegen 12.30 Uhr) eingeladen, wo es ebenfalls um die gemeinsame Zukunft der drei Gemeinden geht. Bei den Versammlungen in Meiderich und Obermeiderich geht es zudem um den gemeinsamen Pfarrfriedhof, in Meiderich zusätzlich um die anstehende Sanierung des Gemeindezentrums.
Die Leitungsgremien der Gemeinden – die Presbyterien – freuen sich auf den gemeinsamen Austausch mit Mitgliedern und Interessierten. Sie sind herzlich eingeladen, sich über den aktuellen Stand der Fusion zu informieren, Fragen zu stellen und eigene Ideen einzubringen. Denn die neue Hafengemeinde soll nicht nur organisatorisch zusammenwachsen, sondern vor allem durch die Menschen, die sie mit Leben füllen.
Infos zu den Gemeinden gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de, www.obermeiderich.de und www.ruhrort-beeck.de.
Zusatzinfos: Bereits jetzt führen gemeinsame Gottesdienste und Feste an verschiedenen Orten die drei Gemeinden – 12.000 Mitglieder sind es derzeit insgesamt – immer mehr zusammen. Wichtiger Punkt dabei: Die drei Gemeinden haben zudem ein gemeinsames Gemeindebüro eingerichtet, das alle Abläufe koordinieren soll. Die Presbyterien sehen sich in ihrer Entscheidung für den gemeinsamen Weg bestärkt durch die Erfahrung, dass im Pfarrteam und bei den Hauptamtlichen der Gemeinden das menschliche Miteinander einfach passen würde.
Das Bild zeigt (v.l.) Pfarrerin Lisa Federl, Pfarrerin Sarah Süselbeck und Heidi Kloppert rücken auch für ihre Gemeinden sehr gerne zusammen, Foto: Rolf Schotsch
